5 June │ Talk: Un’immagine è prova di cosa? – Simona Pezzano

Talk (IT): Un’immagine è prova di cosa?
5.o6. 2026 18 Uhr
Mit Simona Pezzano
Moderiert von Stefano Riba
In Zusammenarbeit mit Analogue Photo Festival, Lumen Museum

5 June 18:00, Talk: Un’immagine è prova di cosa? Simona Pezzano, Unidentified man with a long beard seated with three „spirits“, by William H. Mumler 1861–1878, Foto Forum Festival, Bolzano/Bozen 2026

Jeden Tag werden wir von Bildern überflutet: Wir scrollen durch Fotos in sozialen Medien, sehen Videos in den Nachrichten und tauchen in visuelle Inhalte der alltäglichen Unterhaltung ein. Wir scrollen, schauen und reagieren auf Bilder – oft ohne innezuhalten und nachzudenken.

Mit der zunehmenden Bedeutung visueller Medien, von sozialen Plattformen über Nachrichtensendungen bis hin zur Unterhaltungsindustrie, beeinflussen Bilder heute mehr denn je unsere Wahrnehmung der Realität.
Ein Bild ist niemals neutral. Es kann überzeugen, täuschen, berühren, ja sogar lügen. Und dennoch behandeln wir es weiterhin als Beweis – als etwas Glaubwürdiges. Ausgehend von einer Reise durch die Zeit zeichnen wir die Entstehung der Fotografie nach – eine Erfindung, die unsere Art, die Welt zu sehen und zu denken, revolutioniert und die westliche Kultur nachhaltig geprägt hat.

Ziel ist es daher nicht nur zu verstehen, wie Bilder funktionieren, sondern auch zu lernen, sie mit mehr Aufmerksamkeit, kritischem Denken und Neugier zu betrachten. Denn heute ist es ebenso wichtig, Bilder lesen zu können, wie Worte zu verstehen.

Simona Pezzano arbeitet an der Schnittstelle von Forschung und Lehre im Bereich visuelle Kultur (an der IULM University) sowie an EU-Projekten der internationalen Zusammenarbeit, darunter: Edu4 Migration (2024–26); CLIP (Critical Visual Media Literacy and emPowerment, 2022–24); PAgES (Post-Crisis Journalism in Post-Crisis Libya, 2019–21).

Sie ist Mitglied des Leitungsgremiums von EmergingSeries Journal – Inside New Media and Digital Technologies; Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift Il de Martino sowie Redaktionsmitglied von Cinéma&Cie International Film Studies Journal. Außerdem ist sie Teil des Self Media Lab. Scritture, Performance, Tecnologie del Sé, das 2013 von Federica Villa gemeinsam mit Fabrizio Fiaschini am Department für Geisteswissenschaften der University of Pavia gegründet wurde.

Zu ihren Veröffentlichungen zählen:

S. Pezzano, Campo lungo. Memoria visuale dall’archivio della Lega di Cultura di Piadena, Mimesis, 2021; S. Pezzano, „Scienza Fantastica e Urania: atterrò in edicola e non se ne andò mai più. Istruzioni per il futuro in edizione italiana“, in S. Arcagni & S. Pezzano (Hrsg.), „Urania“ e gli immaginari tecnologici in Italia, ES Journal, 7/V, Kaplan, 2025.

Ort: Foto Forum
Sprache: Italienisch

Transparency