Exhibition

SCHAUFENSTER: 36 EXP – a call for unprocessed roll films

SCHAUFENSTER: 36 EXP – a call for unprocessed roll films

Der Wettbewerb lud Fotografen, Film- und Emulsionsliebhaber ein, einen 36-Rollen-Film mit maximaler Freiheit von Motiv und Technik zu belichten und sie dann an 36EXP zu senden, ohne ihn vorher zu entwickeln. Sozusagen ein Sprung ins Dunkel. 41 Leute antworteten und schickten 41 Filme aus verschiedenen Teilen der Welt. Viele aus Italien, aber auch aus Frankreich, Belgien, Holland und Schweden bis hin zu Kanada und den USA kamen die Päckchen.

Brunch der Erinnerung: Martino Lombezzi – Una Giornata Estiva

Brunch der Erinnerung: Martino Lombezzi – Una Giornata Estiva

Wie entsteht das kollektive Gedächtnis, und wie haben das Attentat in Bologna und das sogenannte „Weihnachtsattentat“ vom 23. Dezember 1984 die Geschichte unseres Landes beeinflusst? Darüber werden wir anlässlich der Eröffnung der Fotoausstellung „Ein Sommertag“ im Sitz der Sozialgenossenschaft Akrat während eines Kulturbrunchs mit Martino Lombezzi (Fotograf), Cinzia Venturoli (Historikerin) Paolo Morando (Journalist) und Sonia Zanetti (Familienverband der Opfer des Attentats von Bologna) sprechen.

Lisetta Carmi

Lisetta Carmi

Lisetta wurde 1924 in Genua geboren und sie hat viel mit der Stadt gemein: die Nüchternheit zum Beispiel, die trockene Art, den freien Geist, die Randposition, die sie einnimmt, wobei sie gleichzeitig eine der wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen Szene ist. Für diese Ausstellung im foto-forum Bozen wurden fünf Themen ausgewählt, die sich zufällig alle auf ihre Heimatstadt beziehen, und die uns aber einen Hinweis darauf geben, wie ihre Arbeit als Fotografin niemals nur zufällig die Wirklichkeit beobachtet, sondern das Ergebnis einer präzisen Entwurfsabsicht ist.

Kapitel 3 – Die Kontrolle der Bilder

Kapitel 3 – Die Kontrolle der Bilder

Für diese dritte Ausgabe beschäftigen wir uns mit dem Thema der Kontrolle und Überwachung, aber auch mit kritischen Beobachtung problematischer gesellschaftlicher Prozesse. Hierbei wird kritisch hinterfragt, wie sehr wir in unseren tagtäglichen Verrichtungen kontrolliert werden, durch Überwachungskameras, über Internet, Google, etc. Anhand von gesellschaftlich engagierter Fotografie werden aber auch Prozesse sichtbar gemacht, welche maßgeblich auf unser soziales, wirtschaftliches und ökologisches Handeln einwirken, indem Ungerechtigkeiten, Misswirtschaft und geheime Machenschaften aufgedeckt werden.

Viktoria Binschtok

Viktoria Binschtok

Was transportieren Bilder, denen jegliche Hinweise zu Quelle, Ort und Motivation des Festgehaltenen fehlen? Eine solche Situation schafft Viktoria Binschtok. Sie konfrontiert uns mit einem wilden Mix entkontextualisierter Versatzstücke, die eine ganz eigene bildimmanente Realität konstruieren und überlässt den Rest unserer kognitiven Leistung. Mal laut, mal leise demonstrieren diese visuellen Cluster ihre unheimliche Verwandtschaft, der die rechnerische Leistung einer Maschine und die Unberechenbarkeit einer künstlerischen Geste zu Grunde liegt.

Petros Efstathiadis – Gold Rush

Petros Efstathiadis – Gold Rush

Liparo, nördlich von Mazedonien, Griechenland. Hier gibt es einen Ort, in dem das Land seinen Bewohnern seit Jahrzehnten Pfirsiche gebracht hat, ein Land, das jetzt durch den Wind einer heftigen Wirtschaftskrise weggefegt wurde. Das Dorf, in dem der Fotograf Petros Efstathiadis geboren wurde, ist seit einem Jahrzehnt das Setting für seine Arbeit. Dort, im Hinterhof seiner Eltern oder Nachbarn und in den umliegenden Feldern, komponiert er sorgfältig minutiöse Mise-en-Scène, gemacht aus Resten und vernachlässigten Waren.

SCHAUFENSTER: Martino Chiti – Suspended cities

SCHAUFENSTER: Martino Chiti – Suspended cities

Porträts auf 35mm Farbdiapositiv, entstanden in 12 U-Bahnen rund um die Welt (Paris, Rom, London, Madrid, Neapel, Oslo, New York, Mexico DF, Santiago de Chile, Tunis, Delhi, Tokyo). Die Arbeit nimmt Bezug auf die von Walker Evans in den 40er Jahren in der Untergrundbahn von New York aufgenommenen Fotos und transzendiert sie. Die einzelne Stadt ist unwichtig geworden. Nicht der einzelne Ort zählt, sondern die Entfernung und Verschiedenartigkeit der Städte, reduziert auf einen einzigen Raum.

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